BauKarussell News | Taucht mit uns ein!Wien, am 8.5.2026 |
|
|
|
|---|
|
Liebe Freundinnen und Freunde von BauKarussell,
Die sanierungsvorbereitenden Rückbauarbeiten des Hietzinger Bads haben begonnen, wir erforschen gemeinsam mit Expert:innen aus der Welt der Fertigteilhäuser ihre zirkulären Möglichkeiten und bringen mit der ÖGUT und zwei Pilotschulen Kreislaufwirtschaft an die HTLs. Öffne diese E-Mail im Browser, um zu den einzelnen Themen springen zu können:
UNSERE BAUPROJEKTE FORSCHUNG & ENTWICKLUNG
BAUK-AKADEMIE
GENOSSENSCHAFT
TEAM
DAS HAT SICH GETAN
BEVORSTEHENDE TERMINE
BAUKARUSSELL IN DEN MEDIEN |
|
|
|---|
|
| |  | Das rund 4.000 m² große Hallenbad Hietzing wird umfassend saniert und Teile davon werden erneuert. Geplant sind der Umbau des Saunabuffets und der Garderoben, hier soll ein neuer Umkleidebereich mit Sitzmöglichkeiten entstehen. Das Dach wird vollständig erneuert, wobei die Leimbinder vor Ort, im Außenbereich, wieder eingesetzt werden. Der Großteil der charakteristischen, künstlerisch gestalteten Boden- und Wandfliesen bleibt erhalten. BauKarussell übernimmt dabei mit der KÜMMEREI (Job-TransFair) vorbereitende Rückbauarbeiten und sorgt dafür, dass möglichst viele der anfallenden Bauteile und Komponenten im Kreislauf bleiben.
Taucht ein in unseren Re-Use Bauteilkatalog. Eine Efeutute hat bereits ein neues Zuhause gefunden, weitere Pflanzen sowie eine PV-Anlage und eine Tankstelle warten auf ihr zweites Leben! | | |
|
|
|---|
|
| |  | | | Von Jänner bis April 2026 wurden die vorbereitenden Rückbauarbeiten im Zuge der Sanierung des Bildungshauses der Arbeiterkammer Steiermark im Grazer Stiftingtal vorgenommen. Im Mittelpunkt des gesamten Projekts steht der bewusste Umgang mit darin bereits verbauten Ressourcen: Ein Großteil der hochwertigen und bestens erhaltenen Ausstattung konnte im Kreislauf gehalten werden und bekommt nun ein zweites Leben. Um dies zu ermöglichen, wickelte BauKarussell parallel zu den vorbereitenden Rückbauarbeiten mit dem bfi-Beschäftigungsprojekt des Bildungszentrum Graz-Süd (bfi Steiermark) auch die Re-Use-Vermittlung ab. In nur zwölf Wochen wurden dabei rund 100 Tonnen Material bewegt – ganze 40 Tonnen davon konnten direkt in die Wiederverwendung vermittelt werden. Das Projekt hält nicht nur wertvolle Ressourcen in Umlauf, sondern schuf auch rund 1.500 Stunden Beschäftigung und Qualifizierung, dabei konnten Erlöse von 37.000 Euro erzielt werden, die direkt in die Bauarbeiten zurückflossen. | | |  | BauKarussell war von Dezember 2025 bis März 2026 im Auftrag der SPAR AG in der Wiener Straße 24, 3382 Loosdorf aktiv, um zur Vorbereitung für den maschinellen Abbruch verpflichtende manuelle Rückbauarbeiten zu übernehmen und dabei möglichst viele Ressourcen im Kreislauf zu halten. Dazu wurde im Vorfeld ein Bauteilkatalog erstellt, der als Grundlage für die Vermittlung der Sekundärkomponenten diente. Die operativen Rückbauarbeiten übernahmen die Gesa - Gemeinnützige Sanierungs- und Beschäftigungs GmbH und EMMAUS – beide sozialwirtschaftliche Betriebe aus St. Pölten. Um den zirkulären Rückbau transparent und für die Bevölkerung erlebbar zu machen, luden SPAR und BauKarussell zu einem Sonderverkauf ein, bei dem Besucher:innen nicht nur wiederverwendbare Komponenten erwerben konnten, sondern auch einen Einblick in den Rückbauprozess erhielten. Der Erlös wurde dem sozioökologischen Projekt gutgeschrieben. Im Zuge dieses Rückbaus wurden 34.400 Kilogramm Material bewegt, wovon der Großteil, 26.900 Kilogramm, ins Re-Use gebracht wurden. 15 Personen haben über 940 Stunden Qualifizierung und Beschäftigung erhalten. |
|
|
|---|
|
| |  | | | Über die kommenden zwei Jahre arbeitet BauKarussell als Teil eines Konsortiums unter der Leitung des Instituts für Architekturwissenschaften der TU Wien daran, Fertigteilhäuser und Holzhäuser kreislauffit zu machen. Das beinhaltet sowohl die Perspektive am Ende des Lebenszyklus (Re-Use von bereits gebrauchten Komponenten) als auch die Möglichkeiten zu Beginn des Lebenszyklus (Design for Disassembly). Ergebnis des Projekts sind Proof-of-Concept Nachweise, kleinräumige Demonstratoren, sowie die Umformulierung in konkrete Schulungs- und Qualifizierungsmodule für Mitarbeiter:innen in relevanter Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette. Projektkonsortium: Technische Universität Wien, Wirtschaftsuniversität Wien, Holzforschung Austria, BauKarussell, Simlinger & Partner, ATP Sustain, J. u. A. Frischeis, Saint-Gobain Austria, ELK, VARIO-BAU Fertighaus und RUBNER HAUS. | Über die kommenden zwei Jahre arbeitet BauKarussell als Teil eines Konsortiums unter der Leitung des Instituts für Architekturwissenschaften der TU Wien daran, Fertigteilhäuser und Holzhäuser kreislauffit zu machen. Das beinhaltet sowohl die Perspektive am Ende des Lebenszyklus (Re-Use von bereits gebrauchten Komponenten) als auch die Möglichkeiten zu Beginn des Lebenszyklus (Design for Disassembly). Ergebnis des Projekts sind Proof-of-Concept Nachweise, kleinräumige Demonstratoren, sowie die Umformulierung in konkrete Schulungs- und Qualifizierungsmodule für Mitarbeiter:innen in relevanter Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette. Projektkonsortium: Technische Universität Wien, Wirtschaftsuniversität Wien, Holzforschung Austria, BauKarussell, Simlinger & Partner, ATP Sustain, J. u. A. Frischeis, Saint-Gobain Austria, ELK, VARIO-BAU Fertighaus und RUBNER HAUS. | | |  | Das Projekt machte auf Potentiale und Chancen zur Kreislaufwirtschaft – rund um das Modell von Social Urban Mining - aufmerksam, um den Status Quo zur Kreislaufwirtschaft zu evaluieren und Ansätze für eine Weiterentwicklung zu schaffen. Im Rahmen von qualitativen Interviews mit ausgewählten Stakeholdern wurden die dafür notwendigen Aspekte aufgegriffen, über Umsetzungsmöglichkeiten informiert und in einem abschließenden Workshop „Stakeholder-Dialog Abfallwirtschaft OÖ“ sinnvolle nächste Schritte diskutiert – die Ergebnisse liefern dem Land wertvolle Erkenntnisse, um den Weg für zirkulären Rückbau in Oberösterreich zu ebnen. |
|
|
|---|
|
| | | | Kreislaufwirtschaft braucht eine breite Basis und ein heranwachsendes Selbstverständnis. Daher ist das Thema als unterrichtsübergreifender Bildungsfaktor wesentlich. Die ÖGUT – Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik arbeitet im Auftrag des BMLUK im Projekt „Österreich lernt Kreislaufwirtschaft“ daran, mit Bildungseinrichtungen, Unternehmen und weiteren relevanten Stakeholdern zielgruppenspezifische Qualifizierungsangebote und Beratungsdienstleistungen zu entwickeln. BauKarussell entwickelt bereits seit 2022 Bildungsangebote im niederschwelligen Bereich, die sich gezielt an Transitarbeitskräfte und deren Arbeitsanleiter:innen von sozialwirtschaftlichen Betrieben richten. 2025 wurde im Auftrag des BMLUK und in Kooperation mit der Landesberufsschule Murau erstmals ein Bildungsmodul zum zirkulären Bauen für die Bau-Lehre entwickelt und pilotiert. Basierend auf diesen Erfahrungen und einer durch die ÖGUT vorab durchgeführten Bedarfsstudie werden nun gemeinsam mit der HTL Mödling und dem Camillo Sitte Bautechnikum integrative Lehrinhalte zur Unterstützung der Kreislaufwirtschaft für die Höheren Technischen Schulen entwickelt. |
|
|
|---|
|
Das bfi Steiermark, der größte steirische Bildungsanbieter, ist seit sehr vielen Jahrzehnten als arbeitsmarkt- und sozialpolitischer Dienstleister mit höchster Qualität und hervorragendem Ruf in der Bildungsbranche tätig. Mit dem bfi-Beschäftigungsprojekt des Bildungszentrums Graz-Süd konnten wir bereits einige Projekte im Raum Graz (Vorklinik Graz, Hornig Graz, Otto Möbes-Akademie Stiftingtal) erfolgreich umsetzen.
Die Gesa (Gemeinnützige Sanierungs- und Beschäftigungs-GmbH) in St. Pölten ist ein sozialökonomischer Betrieb. Sie unterstützt Menschen, die seit längerer Zeit auf Arbeitssuche sind, dabei, wieder im Berufsleben Fuß zu fassen. Im Rahmen von geförderten Beschäftigungsprojekten bietet die Gesa praktische Arbeit, Qualifizierung sowie fachliche Begleitung und Betreuung durch Sozialarbeiterinnen. Zuletzt konnten wir mit der Gesa im Auftrag der SPAR AG den Rückbau eines Areal in Loosdorf erfolgreich abwickeln. |
|
|
|---|
|
| | | | Paula Rogner studiert Architektur an der TU Wien und verstärkt BauKarussell seit März in der Projektarbeit. Mit ihrem Feingefühl und Interesse für Nachhaltigkeit und Bauhistorie ist sie eine ideale Ergänzung für das Team. | | |
|
|
|
|---|
|
| | Seit seiner Gründung 2011 bringt der IG Lebenszyklus einzelne Phasen und Bereiche des Bauens zusammen, mit dem Ziel, lebenszkylusorientierte Standards, Methoden und Bewusstseinsbildung zu schaffen. Mit Sonja Zumpfe ist BauKarussell in der AG "Konstruktion & Technik: Lösungsansätze für die größten technischen Herausforderungen in der Kreislaufwirtschaft" vertreten und bringt die Perspektive des Rückbaus und praktische Erfahrung ein. Mehr zur Arbeitsgruppe Kreislaufwirtschaft | | | Über 12 Monate hat das Climate Lab mit Fokus auf Fenster das Thema Bauteil Re-Use aufgearbeitet. BauKarussell war während des gesamten Projekts Impulsgeber und hat Erfahrungen aus der Projektarbeit eingebracht. Zum Projektbericht |
|
|
|---|
|
| | arbeit plus ist seit ca 40 Jahren das unabhängige, österreichweite Netzwerk von 200 Sozialen Unternehmen an knapp 500 Standorten. Markus Meissner hat BauKarussell und Social Urban Mining beim Netzwerktreffen am 17. Februar vorgestellt. Zur arbeit plus Website |
|
|
|---|
|
| | Sonja Zumpfe hat BauKarussell und Social Urban Mining am 6. März beim GenoConnect Event vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Schulung, die darauf abzielt, genossenschaftliche Werte bei den Mitarbeiter:innen der Volksbanken zu stärken. |
|
|
|---|
|
| | Der Circular Economy Summit unter dem Mott "Rethinking Regions" findet am 7. Mai in der Wirtschaftskammer Steiermark statt. Es kommen Entscheidungsträger:innen aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik, Forschung und Zivilgesellschaft zusammen, um über Kreislaufwirtschaft im Kontext von Regionen zu sprechen. Jasmin Bermadinger präsentiert die Wirkungen von Social Urban Mining in der Otto-Möbes-Akademie am "Walk of Opportunities". Mehr zur Veranstaltung |
|
|
|---|
|
| | GBS ist ein dreiwöchiges interdisziplinäres Programm mit den Schwerpunkten nachhaltige Architektur und energieeffizientes Bauen, das sich an Studierende und Berufseinsteiger richtet. Das Programm verbindet Fachvorträge, praktische Workshops und Exkursionen zu den Themen klimaresilientes Design und regenerative Architektur mit einem abschließenden Entwurfsprojekt, das sich mit einer aktuellen städtebaulichen Herausforderung in Wien befasst. Vergeben werden 7 ECTS-Punkte, eine Bewerbung ist noch bis 15. Juni möglich. Mehr zur GBS Summer University |
|
|
|---|
|
| | Seidengasse 13/3, 1070 Wien |
| Diese E-Mail wurde an bermadinger@baukarussell.at gesendet. |
| Sie haben diese E-Mail erhalten, weil Sie sich für unseren Newsletter angemeldet haben. |
| | | | |
|
|
|---|
|
|
|