BauKarussell News | Wir wachsen!Wien, am 13.11.2025 |
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Liebe Freundinnen und Freunde von BauKarussell, sehr geehrte Damen und Herren, Wir wachsen: Wir begrüßen neue Genossenschafter, erzählen von unseren nächsten Bauprojekten und neuesten Entwicklungen. Öffnen Sie diese E-Mail im Browser, um zu den einzelnen Themen springen zu können:
UNSERE BAUPROJEKTE FORSCHUNG & ENTWICKLUNG
GENOSSENSCHAFT
DAS HAT SICH GETAN
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BAUKARUSSELL IN DEN MEDIEN |
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| |  | | | Das Bildungshaus der Arbeiterkammer Steiermark im Stiftingtal Graz wird ab Jänner 2026 umfassend saniert. Möglichst viel der hochwertigen und gepflegten Ausstattung soll im Kreislauf bleiben und wiederverwendet werden. BauKarussell übernimmt dabei die Re-Use Vermittlung und setzt mit dem bfi Graz-Süd zahlreiche Rückbau- und Entfrachtungsarbeiten um.
Anfang Dezember gehen die Schätze aus der Otto-Möbes Akademie in den Verkauf. Die zur Verfügung stehenden Bauteile werden erstmals mit dem BauKrecorder erfasst (weitere Infos s. unten) und können anschließend über unseren neuen Online-Katalog direkt angefragt werden. Zu den Highlights zählen die moderne Gastro-Ausstattung, edles Vintage-Stahlrohrmobiliar sowie 240m2 Eschen-Stabparkett.
Über die Re-Use News benachrichtigen wir euch rechtzeitig zu Verkaufsstart: | | |
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| |  | © Job-TransFair / Gerd Kressl |
| Im ersten Halbjahr war BauKarussell im Auftrag der Arbeiterkammer Wien mit Social Urban Mining in der Technisch-Gewerblichen Abendschule des bfi Wien beauftragt. Das Projekt markierte aus kooperativer, planerischer und sozialwirtschaftlicher Sicht einen Meilenstein: Die BauKarussell Genossenschaft entfaltete ihre gebündelte Wirkung und involvierte fünf Mitgliedsunternehmen in diesem Projekt.
Bereits im Oktober 2023 wurde das Gebäude in der Plößlgasse als Übungsbaustelle für die Piloten der „Train the Trainer“-Module für Fachanleiter:innen genutzt. Mit den materialnomaden wurde ein Bauteilkatalog erstellt, der als Beilage im Architekturwettbewerb diente. Bei Vergabe des operativen Social Urban Minings begleitet BauKarussell erstmals ein Verfahren nach §23 BVerG und die KÜMMEREI erhielt schlussendlich den Zuschlag. Zu Projektende wurde im Gebäude mit Start Working und der Volkshilfe Wien eine Re-Use Box veranstaltet.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Knapp 70 Tonnen Material wurden insgesamt bewegt, wovon 14,5 Tonnen in die direkte Wiederverwendung gelangten. 44 Personen wurden im Rahmen dieses Rückbauprojekts qualifiziert und leisteten insgesamt 5086 Stunden Arbeit. | | |
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| |  | | | Über einen Zeitraum von einem Jahr hat BauKarussell an einer simplen und wartungsfreundlichen Lösung zur Bauteilaufnahme und -verwaltung gearbeitet. Der BauKrecorder ist das Ergebnis: Eine fokussierte Aufnahmemaske, die in der Open-Source Software Odoo umgesetzt ist und auf die Bedürfnisse einer Bauteilaufnahme abgestimmt wurde. Das Projekt wurde durch die Abfallvermeidungs-Förderung der Sammel- und Verwertungssysteme für Verpackungen mitfinanziert. |
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| | Um in Zukunft den Einsatz von Re-Use Bauteilen im Bauwesen zu erleichtern, werden zuverlässige Prüfverfahren, rechtliche Rahmenbedingungen und Empfehlungen für die Praxis evaluiert. Durch die entwickelten Prüfprozesse wird das Risiko des Einsatzes der Re-Use Bauteile bewertbar, wodurch sich Haftungsmodelle ableiten lassen. Das Konsortialteam (AEE INTEC, BauKarussell, materialnomaden, OFI, PORR) tagte zur Qualitätssicherung zum ersten Mal mit seinem Advisory Board (bestehend aus IBO-Institut für Bauen und Ökologie, Stadt Wien - MA 39, Bundesimmobiliengesellschaft, Vienna Insurance Group). | | |
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ATP sustain ist als Forschungs- und Sonderplanungsgesellschaft seit 2009 ein Inkubator zur Implementierung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Innovationen in den integralen Planungsprozess innerhalb der ATP Gruppe und auch extern. Durch umfangreiche Beratung bereits in den frühen Planungsphasen werden Projektergebnisse nachhaltig verbessert. Eine Auszeichnung mittels Gebäudezertifizierung stellt dabei das logische Abbild unseres Verständnisses von nachhaltigem Bauen dar.
joyjoy studio ist ein interdisziplinäres Büro für zirkuläre Architektur, Innenraumgestaltung und Produktdesign. Ihre Arbeit beginnt nicht mit neuen Materialien, sondern mit dem, was bereits da ist: bestehende Möbel, Materialien und Ressourcen. Gemeinsam mit lokalen Betrieben und Handwerker*innen führen sie diese in neue, nachhaltige Raumlösungen über – für den privaten wie auch den öffentlichen Bereich. |
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| | Die ÖNORM B 3151 „Rückbau als Standardabbruchmethode“ regelt das Vorgehen bei Abbruch- oder Umbaumaßnahmen nach definierten Schwellenwerten des Abfallaufkommens. In der Recyclingbaustoffverordnung wird auf diesen wichtigen Standard verwiesen. Markus Meissner vertritt BauKarussell in der Arbeitsgruppe „Recycling“ und bringt unsere Erfahrung mit diesem Standard in dessen Überarbeitung ein. |
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| |  | © Gabriele Mitterhauser, BauKarussell |
| Am 25. September hat sich das Gemeinschaftsbüro in der Seidengasse 13 in einen gemütlichen Stadtheurigen verwandelt. Anlass war kein geringerer als das 40-jährige Bestehen des Österreichischen Ökologie-Instituts (ÖÖI) und der 13. Geburtstag der pulswerk GmbH. Gegründet im Zuge der Hainburger-Au-Besetzung war das ÖÖI über Jahrzehnte hinweg bei nahezu allen umweltpolitisch relevanten Themen und Großprojekten in Österreich aktiv mitgestaltend dabei. Seit 1985 ist es Initiator für ökologische Konzepte und Unternehmen wie die ÖGNB, das Österreichische Umweltzeichen, den klimaaktiv Gebäudestandard und Social Urban Mining sowie BauKarussell. |
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| | | | | | Markus Meissner ist Mitte September nach Tampere, Finnland gereist, um ResourceRevival auf der 2nd International Conference on Circularity in the Built Environment vorzustellen. In diesem FFG-geförderten Sondierungsprojekt werden bisher getrennt behandelte Aspekte der Ressourcenneutralität zusammen gedacht und auf ein ganzes Quartier in Möllersdorf, Traiskirchen angewandt. |
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| | | | | | Am 4. November hat die DHK in Österreich in Wien ein Fachsymposium mit dem Fokus Innovative Baustoffe veranstaltet. Thomas Romm hat eine Keynote mit dem Titel „KreislaufBAUwirtschaft“ gehalten. Ziel war die aktuellen Rahmenbedingungen der Kreislaufwirtschaft in Österreich im Allgemeinen und in Wien im Speziellen zu erläutern. Dazu gehört Social Urban Mining als Besonderheit. |
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| | | | | | Am 17. + 18. Oktober fand das 2. Nachhaltigkeitsforum von ofroom am Nordwestbahnhof statt. Sonja Zumpfe begleitete moderierend durch den Fachvortrag von Martha Lewis (Henning Larsen Architects - Dänemark) und Markus Meissner diskutierte am Podium mit Andrea Kessler, Christian Kircher, Bernadette Luger und Astrid Staufer zu zirkulären Themen. Zahlreiche Unternehmen stellten ihre innovativen CO2- und ressourcenschonenden Materialien vor. |
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| | Die ÖGNB hat kürzlich ihre Online-Vortragsreihe IM FOKUS ins Leben gerufen, um Expert:innen zum nachhaltigen Bauen zu Wort lassen zu kommen. Markus Meissner präsentiert in der nächsten Ausgabe am 13. November ab 14:00 online, wie sich ein Rückbau mit Social Urban Mining auf eine Gebäudezertifizierung auswirkt. Die Teilnahme ist kostenlos, die Anmeldung erfolgt direkt per Mail an office@oegnb.net. Der Link wird kurz vor Beginn ausgesendet. |
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Die Stadt Linz verfolgt das Ziel, bis 2040 zur klimaneutralen Industriestadt zu werden. Mit der Initiative re_use Linz will die Stadt Akteur:innen zusammenbringen, um dieses Ziel erreichen zu können. Markus Meissner und Sonja Zumpfe sind vor Ort und bespielen einen Fokustisch zu Social Urban Mining. | | |
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|  | © Roast Media / reuse Linz |
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| | | | | | Im Projekt „Österreich lernt Kreislaufwirtschaft" werden Mitarbeiter:innen von Schulen, Fachhochschulen, Universitäten und privaten Bildungsanbietern untereinander sowie mit Vertreter:innen aus Wirtschaft und Verwaltung und von Interessensvertretungen vernetzt. Ziel ist dabei die Weiterentwicklung von Bildungsinhalten in Richtung Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung am 27. November in der alten WU präsentiert Jasmin Bermadinger die Ergebnisse des Projekts „Zirkuläres Bauen in der Sekundarstufe II“, kurz ZiBaSe2. Markus Meissner nimmt neben weiteren Vertreter:innen aus Bauwirtschaft, Kreislaufwirtschaft und Bildung am Podiumsgespräch „Was brauchen wir (noch)?“ teil. Thomas Romm ist Teil der „Dialog-Räume“ des zweiten Tages, der online stattfindet, wo es um Vorstellung aktueller und noch im Planungsstadium befindlicher Aus- und Weiterbildungen zum zirkulären Bauwesen geht. |
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| | Seidengasse 13/3, 1070 Wien |
| Diese E-Mail wurde an bermadinger@baukarussell.at gesendet. |
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