KNOW-HOW

Erstellung des Rückbau- und Wertschöpfungskonzepts

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Fokus des Rückbaukonzepts ist der ressourcenschonende und ökonomische Umgang mit der vorhandenen Gebäudesubstanz. Wertschöpfung wird durch Organisation des verwertungsorientierten Rückbaus erreicht. Diese Phase umfasst die Entwicklung eines Rückbauzeitplans. Die Abschätzung der Mengen an Massenmaterialien liefert die Basis für die Abbruchausschreibung. Die Dokumentation von Bauteilen und deren Vorbereitung zur Wiederverwendung durch Dritte ist Teil des Konzeptes.

Hinweise zur Umsetzung

  • In größeren Objekten kann die Grundlagenermittlung mittels eines BIM-Modells erfolgen. So können z.B. Mengen für die Abbruchausschreibung ermittelt werden.
  • Die Analyse des Bestandes verdeutlicht dem Bauherrn, welche Werte im Rückbauobjekt vorliegen. Die geeignete Planung ermöglicht eine gezielte Wertschöpfung.
  • Die Analyse der zeiträumlichen Potentiale zu Vermittlung und Verkauf von Re-Use-Bauteilen ist erfolgskritisch für den verwertungsorientierten Rückbau.
  • Die Terminplanungssteuerung erlaubt das Einrichten eines Zeitfensters für die Vermittlung von Re-Use-Bauteilen vor dem maschinellen Abbruch.
  • Untersuchen Sie, welche Schad- oder Störstoffe im Zuge der Entnahme von Re-Use-Bauteilen aus dem Objekt entfernt bzw. im Objekt konzentriert werden können. Diese Leistungen sollen vor dem Zuschlag des Abbruchs durchgeführt werden. Dies spart Zeit und, in Form von Minderkosten (siehe nächster Abschnitt), auch Geld.