Social Urban Mining bei CLIMATE CARE

Die VIENNA BIENNALE FOR CHANGE 2021, die unter dem Motto PLANET LOVE steht, stellt in Ausstellungen, Diskurs-Programmen und Projekten im öffentlichen Raum visionäre Entwürfe und herausragende Ideen von Kreativschaffenden vor, die unsere Vorstellungskraft beflügeln und innovative Lösungsansätze zu Klima- und Umweltschutz anbieten. In diesem Rahmen findet im MAK – Museum für angewandte Kunst Wien die Ausstellung „CLIMATE CARE. Stellen wir uns vor, unser Planet hat Zukunft“ statt. Klimafürsorge wird darin als Schlüsselkonzept gewürdigt; die Projektbeiträge zeigen, wie Künstler*innen und Kreative eine zentrale Rolle bei der Gestaltung einer ökologisch und sozial zukunftsfähigen Klima-Moderne einnehmen können.

So stellt ein Banner BauKarussell, Social Urban Mining sowie das Projekt MedUni Campus Mariannengasse (Bauherr: BIG) vor. Der Beitrag „Circularchitecture“ (Thomas Romm in Kooperation mit querkraft) veranschaulicht das Konzept einer kreislauffähigen Architektur und „Urban Mining“ (Thomas Romm) rückt die intelligente Nutzung urbaner Rohstofflager in den Mittelpunkt. Die VIENNA BIENNALE FOR CHANGE wurde am 27.5. virtuell eröffnet und kann bis 3.10. besucht werden.
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STEIERMARK SCHAU: Stahlträger für Ausstellungsdisplay

Am 9.4. wurde die STEIERMARK SCHAU virtuell eröffnet. BauKarussell konnte zehn Stahlträger einer Halle am VILLAGE IM DRITTEN (Bauherr: ARE Austrian Real Estate, mehr zum Projekt) vermitteln, die im Kunsthaus in neuem Kontext eines Ausstellungsdisplays zum Einsatz kommen.
Die STEIERMARK SCHAU findet noch bis 31.10. an drei Standorten in Graz sowie in einem mobilen Pavillon statt, insgesamt werden 6.500 m2 Ausstellungsfläche bespielt. Die Ausstellung im Kunsthaus widmet sich der Zukunft und blickt aus verschiedenen gesellschaftlichen Perspektiven auf Entwicklungen. Folgend dem Untertitel „Von der Zukunft zu den Zukünften“ versammelt sie einen ganzen Chor von Stimmen und legt einen Fokus auf Kreisläufe und Kommunikation. Die virtuelle Eröffnung der Ausstellung kann online nachgesehen werden, ein Besuch ist noch bis 31.10.2021 möglich.
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Newsletter 02.2021

TERMINAVISO

9.4. – 31.10.: STEIERMARK SCHAU, Graz

Am 9.4. wurde die STEIERMARK SCHAU virtuell eröffnet. BauKarussell konnte zehn Stahlträger einer Halle am VILLAGE IM DRITTEN (Bauherr: ARE Austrian Real Estate, mehr zum Projekt weiter unten) vermitteln, die im Kunsthaus in neuem Kontext eines Ausstellungsdisplays zum Einsatz kommen.
Die STEIERMARK SCHAU findet noch bis 31.10. an drei Standorten in Graz sowie in einem mobilen Pavillon statt, insgesamt werden 6.500 m2 Ausstellungsfläche bespielt. Die Ausstellung im Kunsthaus widmet sich der Zukunft und blickt aus verschiedenen gesellschaftlichen Perspektiven auf Entwicklungen. Folgend dem Untertitel „Von der Zukunft zu den Zukünften“ versammelt sie einen ganzen Chor von Stimmen und legt einen Fokus auf Kreisläufe und Kommunikation. Die virtuelle Eröffnung der Ausstellung kann online nachgesehen werden, ein Besuch ist noch bis 31.10. möglich.
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14.4. – 4.7.: Material Loops Ausstellung, Graz

Noch bis 4.Juli gibt es die Möglichkeit, die „Material Loops“ Ausstellung im Haus der Architektur in Graz zu besuchen. Die Ausstellung stellt Praxisbeispiele an Kreisläufen von Baumaterialien ins Zentrum, etwa aus der Schweiz, den Niederlanden, Deutschland und Österreich. Das Projekt MedUni Campus Mariannengasse (Bauherr: Bundesimmobiliengesellschaft) wird mit einem großflächigen Poster mit Informationen, Visualisierungen sowie mit Bestands- und Social Urban Mining Fotos von Harald A. Jahn (oben im Bild) präsentiert. BauKarussell-Gründer Romm ZT ist übrigens mit einem zweiten Beitrag – Urban Mining am Baufeld Q5 (Graz) – gemeinsam mit dem Österreichischen Siedlungswerk (ÖSW) vertreten. Beachten Sie auch das Aviso zur Material Loops Konferenz am 2.7. (siehe unten).
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28.5. – 3.10.: CLIMATE CARE Ausstellung, Wien

Die VIENNA BIENNALE FOR CHANGE 2021, die unter dem Motto PLANET LOVE steht, stellt in Ausstellungen, Diskurs-Programmen und Projekten im öffentlichen Raum visionäre Entwürfe und herausragende Ideen von Kreativschaffenden vor, die unsere Vorstellungskraft beflügeln und innovative Lösungsansätze zu Klima- und Umweltschutz anbieten. In diesem Rahmen findet im MAK – Museum für angewandte Kunst Wien die Ausstellung „CLIMATE CARE. Stellen wir uns vor, unser Planet hat Zukunft“ statt. Klimafürsorge wird darin als Schlüsselkonzept gewürdigt; die Projektbeiträge zeigen, wie Künstler*innen und Kreative eine zentrale Rolle bei der Gestaltung einer ökologisch und sozial zukunftsfähigen Klima-Moderne einnehmen können.
So stellt ein Banner BauKarussell, Social Urban Mining sowie das Projekt MedUni Campus Mariannengasse (Bauherr: BIG) vor. Der Beitrag „Circularchitecture“ (Thomas Romm in Kooperation mit querkraft) veranschaulicht das Konzept einer kreislauffähigen Architektur und „Urban Mining“ (Thomas Romm) rückt die intelligente Nutzung urbaner Rohstofflager in den Mittelpunkt. Die VIENNA BIENNALE FOR CHANGE wurde am 27.5. virtuell eröffnet und kann bis 3.10. besucht werden.
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2.7.: Material Loops Konferenz

Eine begleitende Konferenz zur Material Loops Ausstellung im Haus der Architektur in Graz widmet sich dem Thema „Kreislaufwirtschaft – Immobilien im Zeichen von Cradle to Cradle“. Hier werden Pionier*innen und Expert*innen der Circular Economy gemeinsam mit Akteur*innen aus Politik und Bauwesen über Kreislaufwirtschaft im Baubereich diskutieren. BauKarussell-Gründer Thomas Romm wird am Podium vertreten sein.

7.9.: IMMO Future Lab 2021

„Kreislaufwirtschaft – Immobilien im Zeichen von Cradle to Cradle“ – diesem Thema widmet sich das diesjährige IMMO Future Lab. Der Termin wurde von Mai auf September verschoben, geplant ist eine Hybridveranstaltung mit Live-Stream aus dem Reaktor Wien. Markus Meissners Beitrag führt in Konzept und Praxis des Social Urban Mining ein.
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UNSERE PROJEKTE

Social Urban Mining am VILLAGE IM DRITTEN

Bevor mit dem „VILLAGE IM DRITTEN“ auf einem Grundstück mit über elf Hektar ein neues Wohn- und Lebensquartier für Wiener*innen entsteht, setzte man bei der ARE Austrian Real Estate (ARE) auf ressourcenschonenden Rückbau des Altgebäudebestandes. Zwischen September und Dezember 2020 gelangte Social Urban Mining im Auftrag der ARE auf dem ehemaligen Eurogate Areal zur Umsetzung. Die Bilanz: Rund 50.000 kg Material konnten aus den Gebäuden gewonnen werden. Unsere Partner Demontage- und Recycling-Zentrum (DRZ) des sozialökonomischen Betriebes der Wiener Volkshochschulen GmbH und Die KÜMMEREI (Trägerin: BFI Wien/Job-TransFair) entfernten in 1.400 Arbeitsstunden 15.000 kg an Schad- und Störstoffen wie Dach- und Wandplatten, Leuchtstoffkörper und über 1.000 m2 PVC-Bodenbelag. Auch die Sicherung von Wertstoffen wie Buntmetallen war Teil des ressourcenschonenden Rückbaukonzepts – 5.800 kg werden als Sekundärrohstoff wieder in den Materialkreislauf rückgeführt. Die Re-Use-Bilanz liegt bei 27.700 kg vermittelten Bauteilen: Im Jahr 1994 produzierte Betonsteinfliesen fanden ihren Weg in einen Betrieb im Waldviertel und beinahe 100 Fensterelemente werden in einem Hallenneubau zum Einsatz kommen. Weiters sind zehn Stahlträger einer Halle mit einem Gesamtgewicht von etwa 350 kg noch bis 31. Oktober 2021 in der STEIERMARK SCHAU im Kunsthaus Graz in neuem Kontext zu sehen (siehe Aviso).
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Türen werden zu Wandvertäfelungen im Dogenhof

Türen aus dem Areal des MedUni Campus Mariannengasse (Bauherr: BIG) haben im Dogenhof ein neues Zuhause gefunden – als Wandvertäfelungen. Federführend waren Innenarchitekt*innen Robin Molenaar und Yvonne Krisch. Wir berichten, wie es dazu kam, dass die alten Türen die Wände des Lokals in der Praterstraße in Wien zieren.
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Jahrhundertwende-Rundbogenfenster finden Weg in Nostalgiepark

Im Park Hrabalek im Wiener Böhmischen Prater werden mit Re-Use-Bauteilen vom Areal des künftigen MedUni Campus Mariannengasse (Bauherr: BIG) eindrucksvolle Akzente ganz im Stil der Jahrhundertwende gesetzt.
So sind zwei dekorative Rundbogenfenster im Cafépavillon, der „Groissböck Konditorei im Hutschnbräu“, wieder eingebaut. „Wiener Würfel“ Pflastersteine – ursprünglich von Hochbeeten – sind im 600m2 großen Biergarten neu verbaut. Auch Second-Hand-Handläufe, ein 400-Liter-Suppentopf, eine Kochstelle und ein Gasherd haben ein neues Zuhause gefunden.
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BauKarussell im Nachhaltigkeitsbericht der Bundesimmobiliengesellschaft

Die Bundesimmobiliengesellschaft berichtet sowohl in ihrem Nachhaltigkeitsbericht 2020 (Nichtfinanzieller Bericht) als auch in ihrem Geschäftsbericht 2020 über die Zusammenarbeit mit BauKarussell. So finden im Nachhaltigkeitsbericht auf S.7 (im pdf auf S.9) sowohl der MedUni Campus Mariannengasse als auch das VILLAGE IM DRITTEN Erwähnung. Besonders lesenswert ist darin auch der Bericht „Kreislaufwirtschaft und Urban Mining“ auf S.56-57 (pdf S.58-59), in dem die Anstrengungen der BIG zur Optimierung des Materialeinsatzes im eigenen Portfolio beschrieben werden.

UNSERE EXPERTISE

Umweltbundesamt: Studie „KreislaufBAUwirtschaft“ veröffentlicht

Angesichts des hohen Ressourcenverbrauches und Abfallaufkommens des Bausektors ist es wichtig, vermehrt kreislauffähige Gebäude zu errichten, die sich einfach warten, lange nutzen und am Ende des Lebensdauer hochwertig verwerten lassen. In der vom Umweltbundesamt erstellten Studie „KreislaufBAUwirtschaft“ wird von den Autor*innen Astrid Achatz, Eva Margelik, Thomas Kasper, Dirk Jäger und Thomas Romm (BauKarussell) analysiert, wie die einzelnen Bauphasen ressourcenschonend gestaltet werden können und welche Bereiche maßgeblich dazu beitragen können. Basierend auf 21 qualitativen Interviews mit Vertreter*innen aus sieben Stakeholder-Gruppen werden die wichtigsten Hürden und Hebel identifiziert und Good Practice Beispiele gesammelt. Die beste Ressourcenschonung stellen die Lebensdauerverlängerung und die Umnutzung bestehender Gebäude dar. Um Erkenntnisse wie diese jedoch in die Praxis zu bringen, braucht es neue Geschäftsmodelle, Kreislaufwirtschaft-fördernde rechtliche Rahmenbedingungen, das Vorantreiben der Entwicklung neuer Verwertungstechnologien durch Wissenschaft, Industrie und Gewerbe, die Weiterentwicklung von BIM und materiellem Gebäudepass sowie Wissensvermittlung.
Die Studie wurde vom Umweltbundesamt im Auftrag des Klimaministeriums erstellt.
Mehr Infos zum BerichtDirekt zum Bericht (pdf)

BauKarussell bei internationaler „Future of Building“ Konferenz

Thomas Romm stellte am 23. März auf Einladung von Advantage Austria (WKO) Social Urban Mining bei der virtuellen „Future of Building“ Konferenz vor. Online wurden die neuesten Entwicklungen innerhalb österreichischer Unternehmen im Bausektor diskutiert. Thomas Romms Beitrag „Digital Technologies für sustainable buildings in Circular Economy“ fügte sich in ein Panel an Expert*innen mit einigen Berührungspunkten mit unserer Arbeit, das von Karin Stieldorf, Gründerin der Sustainable Building and Design Working Group an der Technischen Universität Wien, gehostet wurde. An der „Future of Building“ nahmen an die 1.500 Teilnehmer*innen aus 80 Nationen teil. Der Vortrag kann online nachgesehen werden.
Zum Bericht

Urban Jungle Konferenz zum Nachsehen

Von Thomas Romms Vortrag auf der Urban Jungle Konferenz der WU Wien haben wir bereits im letzten Newsletter berichtet. Romm erläuterte „Circular solutions for the building sector“. Der Beitrag kann nun auch online nachgesehen werden.
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Zur Aufzeichnung(Vortrag Romm: 1:01:45 – 1:16:33, YouTube)

Webinar zu Re-Use im Baubereich

Beim RepaNet-Webinar zu „Re-Use im Baubereich“ am 29. April haben Markus Meissner und Irene Schanda die Notwendigkeit einer Kreislaufwirtschaft im Baubereich sowie Konzept und Ausführung von Social Urban Mining dem interessierten Fachpublikum vorgestellt und mit ihnen diskutiert. Wenn Sie an Webinaren zum Thema Kreislaufwirtschaft in verschiedenen Bereichen auch außerhalb der Baubranche interessiert sind, können Sie mit dem RepaNet-Veranstaltungs-Newsletter ganz leicht auf dem Laufenden bleiben.
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Smart City Summit thematisierte Circular Cities

„More circularity due to Social Urban Mining“ thematisierte Markus Meissner am 4. Mai beim Smart City Summit vor internationalem Publikum. Mit im Panel waren Anna-Vera Deinhammer (Stadt Wien, Do Tank Circular City Wien 2020-2030) und Nadja Pröwer (Madaster). Meissner wies in seinem Beitrag auf die Wichtigkeit der Fähigkeiten hin: jener der Planer um kreislauffähig zu planen und jener der ausführenden Gewerke und Personen, um diese Gebäude auch entsprechend zu errichten bzw. rückzubauen. Es bedarf der Verschränkung von kreislaufwirtschaftlichem und bautechnischem Know-How um zukunftsfähige Gebäude zu erschaffen.
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Klima-Netzwerktreffen des Landes Tirol

Am 12. Mai lud der Fachbereich Zukunftsstrategie und Nachhaltigkeit des Landes Tirols zum Austausch- und Vernetzungstreffen der Plattform Klimaschutz. Das bereits 15. Klima-Netzwerktreffen des Landes Tirol widmete sich dem Thema „Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft – Weg in eine ressourcenschonende Zukunft?“. Für BauKarussell war Markus Meissner mit dabei, um seine Expertise zu Re-Use in Haushalt und Gebäudeabbruch mit dem interessierten Publikum zu teilen.
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BauKarussell bildet weiter

Ein wichtiger Schwerpunkt für BauKarussell ist neben dem Voranbringen der Kreislaufwirtschaft in der Baubranche von heute und der Umsetzung von Social Urban Mining auch die Weiterbildung von künftigen Planerinnen, Architektinnen und Ressourcenmanager*innen.
So war Markus Meissner am 26. März eingeladen, 16 Studierenden des Studienganges „Bauingenieurwesen im Hochbau“ an der FH Wels in der Lehrveranstaltung „Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft“ einen Einblick in verwertungsorientierten Rückbau und die Arbeit von BauKarussell zu geben und mit ihnen zukünftige Lösungswege zu diskutieren.
Auch Architekt Thomas Romm engagiert sich im Bildungsbereich. So ist er etwa am 10. Juni eingeladen, am FH Campus Wien, Architektur – Green Building einen Kreislaufwirtschaft-Workshop für Unternehmen abzuhalten. Dieser findet im Rahmen des fächerübergreifenden Qualifizierungsseminares „sus^build“ für KMU aus der Baubranche statt, dessen Ziel es ist, neue wissenschaftliche Inhalte in praxistaugliches Wissen umzuwandeln und zu vermitteln. Im Herbst folgt ein Workshop mit Romm im Rahmen des Forschungsprojektes Nach.Plan.Bauen des FH Campus Wien.
Mehr über sus^build am FH Campus Wien Mehr über die Nach.Plan.Bauen Workshop-Offensive